Frauenfrühstück in Martinhagen

Das leckere Frühstück

Wer sich am 13.11.2019 frühmorgens ins Jugend- und Gemeinschaftshaus in Martinhagen aufgemacht hatte, den erwarteten stürmische Zeiten. Und der erste akustische Eindruck war auch tatsächlich so – ein brausendes Stimmengewirr von über 100 Frauen schlug einem an diesem passend kalten Herbstmorgen entgegen. Da tat es gut, wieder ein vielfältig und liebevoll hergerichtetes Frühstücksbuffet zu genießen und sich damit für das herausfordernde Thema des Morgens zu stärken.

Unter der Überschrift: „Und jetzt erst recht! – Mutmachendes für stürmische Zeiten“ berichtete Katja Bernhardt aus Malsfeldt  zum einen von eigenen Erlebnissen und Lebensphasen, die sie schmerzlich durchlebt hat und die auch sie an (Glaubens-) Grenzen gebracht haben. Zum anderen beschrieb sie in sieben Beobachtungen,  was in und mit uns in den kleinen oder großen Stürmen des Lebens passieren kann. Vom Verlust des Optimismus, dem Wahrnehmen von eigenen Grenzen über Zweifel und Sinnfragen bis hin zum Perspektivverlust und der Frage, auf wen oder was eigentlich noch Verlass ist.

Das brausende Stimmengewirr war hier schon längst einem berührten und schweigenden Nachdenken und Zuhören gewichen. Der 73. Psalm aus der Bibel – in aktuelle Worte übertragen, fasste die Fragen und Gefühle zusammen, gab aber gleichzeitig auch den Anstoß zur bewussten

Entscheidung „Jetzt erst recht!“ – Schritte aus dem Sturm. Ganz konkret benannte die Referentin solche Schritte: Nenn deinen Sturm beim Namen. Lass Gefühle zu. Suche Orte der Ruhe und des Rückzugs. Entdecke (neu), wie groß und souverän Gott ist. Schaue weg von deiner Begrenztheit hin zu Gott. Bitte Gott um eine veränderte Sicht der Situation. Sei bereit Entscheidungen zu treffen. Räum der Dankbarkeit  wieder einen Platz ein.

Für Katja Bernhardt steht als Fazit fest: Es gibt keinen Grund mutlos zu sein – besonders nicht, wenn Jesus Christus mit im Boot ist.